Sonntag, 19. Februar 2017

Aus alt mach neu: Heidelbeer-Zimtschnecken 2.0

Heute hat das Fotografieren meiner Leckerei besonders viel Spaß gemacht. Inspiriert durch ein neues Blogevent habe ich ein altes Rezept noch einmal gebacken und neu fotografiert. Eigentlich wollte ich dieses Remake auch beim Event einreichen aber mein Gedächtnis hat mir ein Strich durch die Rechnung gemacht. Irgendwie dachte ich, dass ich noch einen Tag Zeit habe aber die Frist war bereits abgelaufen. Das kommt davon, wenn man einfach zu viele Termin in seinem Kopf hat - ein Kalender muss wohl. Nichts desto trotz fand ich das Thema so toll, dass ich trotzdem bei der Aktion mitmachen möchte. In meinem Archiv gibt es jede Menge alte Bilder, die mittlerweile fast zum Schämen sind ABER es gehört zur Entwicklung meines Blog und deshalb mag ich diese Bilder auch gerne. Ausgesucht habe ich mir nun ein paar leckere Zimtschnecken mit Heidelbeeren, die ich neu in Szene gesetzt habe.







Die ersten Zimtschnecken hatte ich vor fast 3 1/2 Jahren für meine Familie gebacken und im Haus meiner Eltern fotografiert. Gerade, wenn man unterwegs ist, fällt einem das Fotografieren noch schwerer. Man hat ein ganz anderes Setting, anderes Geschirr und auch Lichtverhältnisse. Damals störte mich das recht wenig gestört, wie dieses Bild wohl am besten beweist. Hauptsache ist ja auch, dass die Rezepte schmecken aber bekanntlicherweise isst das Auge mir. Im Laufe der Jahre habe ich dann einfach geübt, geübt, geübt.






Mittlerweile habe ich natürlich auch eine andere Kamera - das verbessert die Qualität schon ungemein. Damals wie heute benutze ich kaum Reflektoren und Co aber ich bilde mit ein, dass ich mein Auge in Sache Komposition auf jeden Fall geschult habe. Ich fotografiere mittlerweile mit Stativ und kann so die Gabeln viel einfach von A nach B schieben. Das Ergebnis gefällt mir natürlich viel besser als meine Schnappschüsse und es ist wirklich schön zu sehen, wie man sich entwickelt hat. Gespannt bin ich ja auf diese nächsten Jahre - falls ich dem Bloggen treu bleibe - ob ich dann noch immer mit diesen Bildern zufrieden bin.








Heidelbeer-Zimtschnecken


Zutaten

Für das Kompott

175g TK-Heidelbeeren
3 EL Zucker
1/2 Tasse Wasser
2 EL Stärke
 etwas Zitronensaft

 Für den Teig

2 Tassen Milch
1/2 Tasse Sonnenblumenöl
1/2 Tasse Zucker
2 1/2 TL trockene Hefe
4 Tassen Mehl
1/2 Tasse Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
 
175g TK-Heidelbeeren
Zimt und Zucker


Zubereitung

Zuerst lasst ihr die Heidelbeeren auftauen und fang hierbei den Saft in einem Schälchen auf. Dann vermischt ihr den Saft der Heidelbeeren mit Wasser, sodass ihr etwa eine 3/4 Tasse Füssigkeit habt. Nun gebt ihr die Stärke hinein und löst sie gut auf. Die Heidelbeeren werden in einen Topf gegeben, mit Zucker und Zitronensaft vermischt und anschließend erwärmt. Bringt das Ganze zum Kochen und rührt nun das Stärkegemisch ein. Kurz einkochen und danach abkühlen lassen.


Die Milch zusammen mit dem Öl und dem Zucker in einem Topf kurz aufkochen. Anschließend auf etwa 45°C abkühlen lassen und die Hefe hineinrühren - nun 20min stehen lassen. Dann vier Tassen Mehl hinzugeben gut durchkneten. Den Teig an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit eine 1/2 Tasse Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und nach Ablauf der Zeit einkneten.


Den Teig in zwei Stücke teilen. Auf einer bemehlten Fläche zu einem dünnen Rechteck ausrollen. Die Hälfte des Kompotts auf dem Teig verteilen, mit reichlich Zimt und Zucker bestreuen und anschließend die Hälfte der Heidelbeeren darauf verteilen. Den Teig, beginnend bei der kürzeren Seite, einrollen. Dann in etwa 4cm dicke Scheiben schneiden und in einer Auflaufform nebeneinander legen. Die gleichen Schritte für das zweite Stück Teig wiederholen.

Nun die Schnecken an einem warmen Ort nochmal 30min gehen lassen. Den Backofen auf 180°C vorheizen und dann für 15-18 min backen.

Wer möchte, kann anschließend ein wenig Zuckerguss darüber verteilen.







Falls ihr übrigens noch mehr solcher tollen "Vorher-Nachher-Bilder" sehen möchtet, dann schaut mal beim Blogevent von bake to the roots vorbei. Es ist nun leider schon vorbei, sodass ihr nicht mehr teilenehmen könnt aber es gibt tolle Sachen zu entdecken.

Kommentare:

  1. JAAA des stimmt man macht scho FORTSCHRITTE,, wenn man länger blogt...

    i find deine BUIDLN super gelungen,,,,
    und LECKER schaun sie sowiesoooo immer aus,,,

    hob no an feinen ABEND
    bis bald de BIRGIT

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  2. Oh ja, das mit den Bildern kenne ich auch. Ich glaube, das gehört einfach dazu, wenn man nicht gleich als Food-Fotograf mit dem Bloggen beginnt.

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  3. Was für eine tolle Kombi, muss ich unbedingt mal probieren!
    Mir läuft beim Anschauen deiner Bilder schon das Wasser im Mund zusammen. :)

    Liebe Grüße,
    Ina

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  4. Hallo! Dein Rezept sieht ja klasse aus, ich würde den gerne für morgen nachbacken. Hätte da noch eine kleine Frage, die Heidelbeeren, die du zum Schluss drauf verteilst, sind die noch im TK-Zustand, oder auch aufgetaut?
    Danke schon mal für deine Antwort und LG

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    1. Die sind auch aufgetaut :) Viel Spaß beim Nachbacken.

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  5. Hey, hab mich auf Anhieb in die Schnecken verliebt und hab sie heute ausprobiert. Sie sehen auch jetzt schon fantastisch aus, obwohl sie noch nicht im Ofen waren, aber ich brauchte SEHR viel mehr Mehl als im Rezept vorgesehen, keine Ahnung wieso :D Trotzdem tolles Rezept und tolle Idee!!

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    1. Vielleicht hatten die Beeren noch zu viel Flüssigkeit. Hoffe, es ist trotzdem gelungen. Scheint ja geschmeckt zu haben :)

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